ERWEITERUNG "FRIEDENTAL"

 

Im Jahr 2005 wurde der auf der Friedhofsanlage Friedental in Luzern gelegene Neubau der Scheitlin Syfrig Architekten als geschlossener Steinkubus erstellt und als eines der modernsten Krematorien in der Schweiz in Betrieb genommen. Um der zunehmenden Nachfrage sowie der Sicherstellung des Betriebes während den unumgänglichen und bevorstehenden Sanierungsarbeiten an den bestehenden zwei Ofenanlagen gerecht zu werden, benötigt die Bauherrschaft den Einbau einer zusätzlichen, dritten Ofenanlage sowie eine diesbezügliche Neuanordnung der inneren, betrieblichen Struktur.

 

Wunsch der Bauherrschaft war es, bei laufendem Betrieb die Erweiterung und Umstrukturierung so zu planen und vorzunehmen, dass das architektonische Konzept und die diesbezügliche Erscheinung und Symmetrie des Gebäudes erhalten bleiben. So wurde die neue Anlage, die Installationen sowie die neuen, verbindenden Elemente im Rahmen eines Verbindungsstegs und einer Treppe mittig im Raum, unter der Berücksichtigung der bereits vorhandenen Oberflächen und Materialen, harmonisch ins bestehende Raumkonzept integriert. Somit fügen sich die neuen Elemente betrieblich wie auch optisch seit der Inbetriebnahme 2017 optimal in die bestehenden Strukturen ein.

 
 
 

UMNUTZUNG "BERGSTATION"

 

Die I952 in Engelberg erbaute und seit 2009 stillgelegte Bergstation befindet sich an äusserst prominenter und schönster Aussichtslage direkt neben der neuen Luftseilbahn auf rund 1'600 m Höhe. Um das geschichtsträchtige, seit der Stilllegung lediglich als Abstellfläche genutzte Gebäude besser nutzen zu können, wünscht sich die Bauherrschaft einen Umbau zu einer farbenfrohen und erlebnisreichen Indoor Spiel- und Kletterwelt, welche den kleinen und grossen Gästen bei schlechtem Wetter eine Alternative zum bereits vorhandenen Freizeitangebot bei Schönwetter bietet.

 

Das Umbau- und Umnutzungsprojekt, welches 20I5 startete, sieht eine, über mehrere Geschosse, durch Galerien, Treppen und eine Rutschbahn verbundene Fantasiewelt zum Verweilen, Spielen und Entdecken vor. Wunsch der Bauherrschaft ist ein kindergerechtes, ortsverbundenes Hauptthema, welches die Besucher durch sämtliche Räume der Spiel- und Kletterwelt hindurch begleitet. Zusätzlich entsteht in Form einer begehbaren Konstruktion im Ankunftsbereich der Luftseilbahn eine, für die Infrastruktur neue, überdachte Lagerfläche, wodurch einerseits die Ankunftsfläche grosszügiger, freundlicher und funktionaler gestaltet und andererseits die Logistik und das Bewirtschaften der Bergbahnen optimiert und vereinfacht werden kann.

 
 

UMBAU I AUSBAU "LÖWENGRABEN"

 

Die sehr zentral gelegenen Räumlichkeiten, welche vorgängig als Kiosk genutzt wurden, befinden sich im Erdgeschoss eines sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in der Luzerner Altstadt. Wunsch der Bauherrschaft war es, eine einladende, tagsüber geöffnete Erweiterung des bestehenden, hauptsächlich abends und nachts geführten, Freizeit-Centers mit Restaurant- und Barbetrieb im Untergeschoss zu verwirklichen. Anhand der bereits vorhandenen Gastrotechnik, Küche und Toiletten kann die, im Erdgeschoss liegende Fläche, vollumfänglich als ergänzender Bar- und Gastraum genutzt werden.

 

Das 20I5 geplante und bewilligte Umbauprojekt verwirklicht den Traum der Bauherrschaft von einem kleinen, feinen Treffpunkt, welcher die Gäste zum Verweilen einlädt. Der sehr hell, gemütlich und unkompliziert gehaltene Gastraum mit Bar bietet Platz für rund 18 Sitzplätze im Inneren sowie 10 Sitzplätze im Aussenbereich. Die grossen Fensterflächen zur Strasse hin sowie die vollständig verglaste Eingangsfront ermöglichen ein gemütliches und helles Ambiente, welches den Gästen auch in den kühleren Jahreszeiten das beliebte, offene und belebte Gefühl eines Strassenkaffees ermöglicht.

 
 

UMNUTZUNG "BERGLODGE"

 

Das Restaurant auf rund 1'600 m.ü.M. ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische wie auch für Touristen. Hoch über Engelberg geniesst man einen atemberaubenden Panoramablick auf den Titlis und die umliegenden Berge. Inmitten dieser wunderschönen Bergwelt zu übernachten ist eine einmalige Erfahrung. So wünschte sich die Bauherrschaft, ihren Gästen eine charmante, unkomplizierte und unvergessliche Übernachtungsmöglichkeit im bestehenden Restaurantgebäude anbieten zu können.

 

Um das gewünschte, authentische Alpen-Flair zu ermöglichen, bieteten sich die Flächen des Dachstockes nahe zu optimal an. So setzten die bereits vorhandenen, knirschenden Dielenböden, die massiven Deckenbalken sowie die durchlaufenden Dachschrägen 20I4 eine optimale Basis für die gewünschte Umnutzung. Nebst neuen Nassbereichen und einem separaten Aussenzugang entstanden 7 charmante und individuelle Zimmer mit insgesamt 41 Betten, welche die Übernachtung mitten in der Bergwelt zu einem ganz besonderen und unvergesslichen Erlebnis machen.