NEUBAUPROJEKT "LINDENRAUM"

 

Das Fluhmühle-/Lindenquartier befindet sich unter anderem durch das projektierte Verkehrskonzept „Spange-Nord“ im Wandel. Neue Konzepte, Möglichkeiten und Chancen, welche der Stadt Luzern, dem Quartier und der Liegenschaft an der Hauptstrasse neue Perspektiven ermöglichen. Die Bauherrschaft wünscht sich einen zeitgemässen Neubau mit einem Wohnungsmix von 1.5 und 2.5 Zimmer-Wohnungen. Das grosse Angebot an Kleinwohnungen soll die bereits bestehende Mieterstruktur erhalten und neuen Wohnraum ermöglichen.

 

Der Neubau gliedert sich in jedem der insgesamt fünf Wohngeschosse in 11 Wohneinheiten. Erschlossen über Laubengänge werden die Grundrisse wie auch die Statik in Schotten unterteilt. Dies ermöglicht eine zweiseitige Ausrichtung, welche sämtliche Wohn- und Gewerbeflächen zur lauten, städtischen Strassenseite als Zugang und zur gegenüberliegenden, der quartierzugewandten Hofseite, als erholsamer, ruhiger Aussenraum optimal ausrichten und nutzen lässt. Im 1. Untergeschoss befinden sich die Kellerabteile sowie der grosszügige, gemeinschaftlich genutzte Fahrradraum und der Wasch-Salon. Alle Räume können über das Treppenhaus mit Lift sowie direkt vom Hofraum betreten werden. Diese direkte Verbindung sämtlicher Gemeinschaftsräume nach aussen ermöglicht eine offene, transparente Begegnungszone, welche anhand der Grünflächen, Sitzbänke und einem kleinen Spielplatz individuell genutzt und bespielt werden kann. Vervollständigt wird das Projekt mit einer Einstellhalle mit insgesamt 50 Parkplätzen im 2. Untergeschoss. Um die Grösse des über 50 Meter langen und 20 Meter hohen Gebäudekomplexes zu brechen, fügen sich die übereinanderliegenden Schotten des Gebäudeinneren mittels Laubengänge und wechselnden Hofzimmern in den beiden Hauptfassaden zu ineinandergreifende Module. Die unterschiedlich gewinkelten und bronzefarbenen Metall-Lamellen, welche sich entlang der Hauptstrasse mit der Bewegung des Betrachters optisch öffnen und schliessen, wiederspiegeln den Fluss der städtischen Lage, lassen den Neubau ins Quartierbild eingliedern und erinnern mit der Farbgebung an das 1962 erstellte Wohn- und Geschäftshaus, welches über fünf Jahrzehnte lang das Fluhmühle-/Lindenquartier massgebend prägte.

 
 
 

NEUBAU "BUCHFELD"

 

Die Bauparzelle befindet sich an gut besonnter und schöner Aussichtslage in Buchrain. Auf dem grossen Grundstück befindet sich bereits ein Mehrfamilienhaus, welches mittels Satteldach und Sockelgeschoss eine ländliche Bauweise aufweist. Wunsch der Bauherrschaft ist es, die Parzelle mit einem Neubau zu ergänzen, welcher die traditionelle Architektur zeitgemäss interpretiert, ein modernes, behagliches Wohnen ermöglicht und eine harmonische Verbindung zum bestehenden Gebäude schafft.

 

Um die Aussicht und Besonnung des bestehenden Mehrfamilienhauses nicht zu beeinträchtigen, platziert sich das, 2018 fertiggestllte, Gebäude im nördlichen, sich verengenden Teil der Parzelle. Der Neubau greift die Parzellenform wie auch das leicht nach Süden abfallende Gelände mittels unterschiedlichen Ebenen und gezielten Vor- und Rücksprüngen auf. So gliedert sich das Mehrfamilienhaus in ein Untergeschoss mit gedeckten Parkplätzen und Nebenräumen, eine offene Loft-Wohnung im Erdgeschoss und zwei grosszügige Maisonette-Wohnungen im Ober- und Dachgeschoss. Das zur Strassenseite nach Norden geschlossene Gebäude ermöglicht eine gezielte Ausrichtung, welche in allen Wohnungen einen ganztägigen, sonnigen Ausblick auf den Pilatus, die Rigi und die umliegenden Berge ermöglicht.

 
 
 
 
 

NEUBAU "KEHLHOF"

 

Seit der Erstellung des oberhalb der Bauparzelle liegenden Einfamilienhauses 1979 wurde das sehr steil verlaufende Grundstück in Adligenswil lediglich als Hauszugang und Autoabstellfläche genutzt. Wunsch der Bauherrschaft war es, die Erschliessung des bestehenden Hauses zu erleichtern sowie die Nutzung des Hanggrundstückes zu verbessern. Anhand einer gemeinschaftlich genutzten Erschliessung mit Lift und Einstellhalle kann die grosse Parzelle, welche ursprünglich nur für eine Familie gedacht war, optimal verdichtet und somit neu für zwei eigenständige Einfamilienhäuser genutzt werden.

 

Die Bauherrschaft legte grossen Wert auf einen Neubau, welcher die Aussicht des bestehenden Hauses nicht beeinträchtigt und sich harmonisch in das Quartierbild einfügt. Die, in Form und Farbe reduzierte, nicht rechtwinklig verlaufende und in zwei unterschiedlich geneigte Pultdächer getrennte Gebäudeform verleiht dem Neubau eine schlichte Eleganz, auf welche auch in der Grundrissgestaltung und im Innenausbau grossen Wert gelegt wurde. Der Mittelpunkt des 2017 fertiggestellten Gebäudes ist das bis zur Dachuntersicht hohe Esszimmer im Obergeschoss. Die wunderschöne Südhanglage ermöglicht in allen Zimmern und Aussenflächen einen uneingeschränkten Panoramablick, welcher von früh morgens bis spät am Abend in der Sonne genossen werden kann.

 
 
 
 

SANIERUNG I UMBAU "BUNDESPLATZ"

 

Das geschichtsträchtige Wohn- und Geschäftshaus liegt zur einen Seite an sehr belebter Lage am Bundesplatz in Luzern und zur anderen angrenzend an einen autofreien, ruhigen Innenhof. Nebst des sehr zentralen Standortes verfügt dieses, unter Ortsbildschutz stehende, Stadthaus über einen, seit dem Baujahr ungenutzten Dachstock mit Dachterrasse sowie einen wunderschönen, original aus dem Baujahr stammenden Charme mit grossen Zimmern, hohen Decken, Versailles Parkett und Deckenstuckatur. Das grosse Anliegen der Bauherrin liegt darin, die unumgängliche Sanierung der Gebäudetechnik/Nassbereiche sowie den Dachausbau so zu gestalten, dass der bestehende, einzigartige Altbaucharme sämtlicher Zimmer erhalten bleibt.

 

 Anhand gezielter Eingriffe und der Umnutzung zum Fallstrang eines stillgelegten Kaminschachtes konnten die wohnungsinternen Boiler sowie die an der Deckenuntersicht verlaufenden Leitungen zentriert und somit optimal platziert werden ohne die zu erhaltenden Oberflächen der Zimmer zu beeinträchtigen. Im Rahmen der, von 2016-2017 dauernden Umbau-, Ausbau- und Sanierungsarbeiten wurden die Badezimmer sowie die Küchen neu organisiert und dem heutigen Standard, mit viel Flair und Liebe zum Detail, angepasst. Zusätzlich wurden die kleinen Küchenbalkone zur Innenhofseite als nutzbarer, privater Aussenraum vergrössert. Im Dachgeschoss entstand anhand einer offen und hell gehaltenen Dachwohnung neuer Wohnraum, welcher durch die dazugehörige, private Dachterrasse ein einzigartiges Wohnen über den Dächern Luzerns ermöglicht.

 
 
 
 

KERNSANIERUNG "SCHÖNBERG"

 

Das um 1900 in Dagmersellen erbaute, herrschaftliche Wohnhaus befand sich bis zur Kernsanierung 20I4-20I5 zum grössten Teil in seinem Originalzustand. Um den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen optimal gerecht zu werden, wurde die gesamte Haustechnik sowie der kleinteilige Grundriss von Grund auf neu geplant. Der Bauherr legte grossen Wert darauf, die geschichtsträchtige Erscheinung des Gebäudes im Äusseren zu erhalten. Im Inneren lag der Wunsch bei einer modernen, grosszügigen und hellen Raumaufteilung.

 

Um das Fassadenbild zu erhalten, wurde die Gebäudehülle von innen neu gedämmt und sämtliche Fenster und Aussentüren analog der Optik des Originalbestandes ersetzt. Um die Gesamtfläche des Hauptgebäudes als Wohnraum nutzen zu können, wurde das Treppenhaus und der Haus- sowie die Wohnungseingänge neu im bestehenden Anbau platziert. Dies ermöglichte das Realisieren von zwei grosszügigen Geschosswohnungen. Die direkt vom Koch-, Ess- und Wohnbereich zugänglichen, grosszügigen Aussenflächen runden das neue Wohnkonzept ab und verwirklichen einen modernen, uneingeschränkten und einzigartigen Wohntraum im geschichtsträchtigen Herrenhaus.  

 
 
 

ERSATZNEUBAU "HOLZACHER"

 

Die Bauherrschaft wünschte sich sinnbildlich und baulich ein offenes Haus, das sich in das bestehende Einfamilienhausquartier integriert. Das 20I3-20I4 als Ersatzneubau realisierte Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung befindet sich an schöner Aussichtslage an der Gemeindegrenze von Sursee. Anhand des Steildaches mit Dachvorsprung, der offenen Dachuntersicht sowie der unterschiedlich verlaufenden Gebäudefluchten fügt sich der Neubau einerseits harmonisch in die Erscheinung des Quartierbildes ein und lässt andererseits durch seine klare und moderne Formensprache und Materialien klar erkennen, dass es sich um einen, den heutigen Bedürfnissen entsprechenden, grosszügigen Neubau handelt.

 

Die grosse Terrasse mit umlaufender Brüstung trennt den oberen Wohnbereich optimal von der, im Erdgeschoss liegenden Einliegerwohnung und ermöglicht den Bauherren einen, durch Einblicke geschützten, privaten und grossen Aussenbereich. Die Grosszügigkeit wird im Inneren, anhand gezielter Raumelemente, weitergeführt. So wurde der Wohnbereich sowie die offene Küche direkt an den über 6 Meter hohen Essbereich, welcher als Mittelpunkt des Alltags wie auch des Einfamilienhauses fungiert, platziert. Der hohe Luftraum mit anschliessender Galerie schafft eine spannende Verbindung der Wohngeschosse sowie ein helles, grosszügiges und offenes Miteinander.

 
 
 
 

NEUBAUPROJEKT "BOCKTI"

 

Das 20I2 projektierte und bewilligte Bauprojekt liegt gut erschlossen an wunderschöner Süd- und Aussichtslage unweit vom Engelberger-Dorfkern entfernt. Die Bauherrschaft wünschte sich nebst neuem Wohnraum eine gemeinschaftlich genutzte Einstellhalle sowie ein neuer, ebenfalls gemeinschaftlicher und erleichterter Aufgang mit Lift, für das auf der grossen Parzelle liegende Wohnhaus. Um die Privatsphäre und Aussicht des bestehenden Chalets nicht zu beeinträchtigen, platziert sich der Neubau im östlichen, spitzförmigen Teil des Grundstückes.

 

Durch die, der östlichen Parzellenlinie entlang verlaufenden Gebäudeform, entstehen spannende Räume, welche die einmalige Aussicht auf den Titlis und die umliegenden Berge optimal unterstützen. Die grosszügige Raumaufteilung der beiden Maisonette-Wohnungen sowie die klare Formensprache im Inneren und Äusseren des Zweifamilienhauses wirken schlicht und modern. Ein wichtiges Anliegen der Bauherrschaft war das optimale Eingliedern des Neubaus in die bestehende Umgebung. Das neue Chalet wird einerseits anhand von klaren Linien und grossen Fensteröffnungen als Neubau erkannt, gliedert sich jedoch anhand des Schrägdachs, des massiven Sockelgeschosses und der Holzfassade optimal in die Erscheinung der umliegenden Bauten ein.